Haarausfall
Haarausfall ist eine Erkrankung, die aus unterschiedlichen Gründen auftritt und oft Auswirkungen auf das Aussehen und das Selbstbewusstsein einer Person haben kann. Es gibt verschiedene Arten von Haarausfall, und jede hat unterschiedliche Merkmale. Erstens ist der Haarausfall bei Männern und Frauen, bekannt als androgenetische Alopezie, die häufigste Form. Dieser Typ, der aufgrund einer genetischen Veranlagung entsteht, äußert sich bei Männern meist durch ein Zurückziehen im Stirnbereich und eine Ausdünnung am Scheitel, während er bei Frauen zu einer Ausdünnung der Haare in einem größeren Bereich führt. Bei einer anderen Art, dem so genannten Telogen-Effluvium, führen Faktoren wie Stress, Krankheit oder hormonelle Veränderungen dazu, dass die Haarfollikel in eine Ruhephase übergehen, was zu Haarausfall führt. Alopecia areata ist eine Autoimmunerkrankung, bei der sich durch den Angriff des Immunsystems auf die Haarfollikel runde oder ovale kahle Stellen bilden. Vernarbende Alopezie ist eine Erkrankung, bei der Haarfollikel geschädigt werden und irreversiblen Haarausfall verursacht. Während sich andererseits eine Traktionsalopezie aufgrund einer kontinuierlichen Dehnung der Haare entwickelt, wird behandlungsbedingter Haarausfall insbesondere als Nebenwirkung von Krebsbehandlungen gesehen. Die Arten von Haarausfall sind sehr unterschiedlich und jede hat unterschiedliche Ursachen und Merkmale. Daher ist es für Einzelpersonen wichtig, bei Problemen mit Haarausfall fachkundigen medizinischen Rat einzuholen.


